Von jeher hat London eine große Faszination auf Schriftsteller ausgeübt und ihre Imagination angeregt. Schon im 18. und 19. Jahrhundert spiegelte sich die Bedeutung Londons in der Literatur wider; allerdings stellte das rapide und "ungeordnete" Wachstum auch eine Herausforderung dar, die einerseits als Vielfalt gefeiert, andererseits als Bedrohung gesehen wurde. Damit wurde die Stadt nicht mehr nur als Kulisse gesehen, sondern als "Person" in einem Romangeschehen. Und genau diesem Aspekt wollen wir folgen: angefangen bei Dickens, endend mit Zadie Smith.