Studium Generale zum Probieren Länderkunde: Aktuelle Konflikte vor dem Hintergrund ihrer geschichtlichen Wurzeln
Lust auf neue Gedanken in angenehmer Runde? Unsere Vortragsreihe lädt Sie ein, das Studium Generale unverbindlich kennenzulernen. Jeder Vortrag dauert rund 90 Minuten – lebendig präsentiert von erfahrenen Referent*innen. Im Anschluss gibt es Zeit für Fragen, Gespräche und Nachklang. Ob Sie einfach zuhören oder sich einbringen möchten, entscheiden Sie selbst. Die Vorträge können einzeln oder als Reihe besucht werden – ganz nach Ihrem Geschmack. Vor Beginn stellen wir das Format des Studium Generale kurz vor. Wer mehr wissen möchte, ist herzlich eingeladen, 15 Minuten früher zu kommen – wir beraten Sie gerne.
Probieren Sie, was Ihnen zusagt – vielleicht ist das der erste Schritt zu einem neuen Lieblingsformat. Wir freuen uns auf Sie!
Ab 15.15 Uhr Infos zum Studium Generale.
16.04.2026: Die Nachfolgestaaten der Sowjetunion Mit dem Zerfall der UdSSR traten vielschichtige Nationalitätenkonflikte zutage, die sowohl den europäischen Raum wie auch den Kaukasus und Mittelasien bis heute prägen. Insbesondere die Grenzziehungen in der Stalin-Ära trugen hierzu bei. Wie stellen sich heute in den verschiedenen Regionen die Situationen dar und wie steht vor allem Russland zu diesen Konflikten?
23.04.2026: Die arabische Welt Mit der britischen und französischen Kolonialzeit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden schicksalhafte Weichenstellungen bis in die Gegenwart gestellt. So kam es zu einer oftmals mit Religion behafteten politisierten Feindschaft im arabischen Raum gegen den Westen. Vor allem die Weltmacht USA wird hierbei in ihrer Rolle zu analysieren sein. Und nicht zuletzt: Wie steht es um die Idee er arabischen Einheit?
30.04.2026: Palästina Durch die Gründung des Staates Israel erfüllte sich für das jüdische Volk ein seit Jahrhunderten ersehnter Traum, doch für die Araber Palästinas begann eine Zeit der Vertreibung und Besatzung. Nachdem es bis heute zu keiner Lösung kam, kam es zu immer neuen Wellen von Gewalt und die palästinensische Frustration entlud sich in Terror und Gewalt. So bleibt die Frage: Ist eine Befriedung überhaupt möglich?
07.05.2026: Türkei Das Ende des Osmanischen Reiches und die Gründung der Republik Türkei brachte vor allem für die Kurden und die Armenier eine schicksalhafte Zeit mit sich. Bis heute bleibt die Kurdenfrage ein zentraler Konfliktherd im Nahen Osten, der auf eine Lösung wartet. Dabei spielen neben der Türkei vor allem auch Irak und Syrien eine entscheidende Rolle.